Fastenwandern zwischen Bayreuth und Kulmbach

Wer Fastenwandern möchte, muss sich nicht unbedingt in die einsame Natur begeben. Auch in unmittelbarer Nähe größerer Städte gibt es durchaus landschaftlich reizvolle Möglichkeiten zu Wandern. Die oberfränkische Bezirkshauptstadt Bayreuth ist so ein Fall. Die Stadt an sich bietet schon die eine oder andere reizvolle Sehenswürdigkeit. Außerhalb der Stadtgrenzen setzt sich das fort. Nur wenige hundert Meter außerhalb Bayreuths erstrecken sich die Mainauen. Das sind kilometerlange Wiesen, die den Main zu beiden Seiten flankieren.

Auf den Pfaden am Ufer des Mains lässt sich wunderbar Fastenwandern, da die Wege in diesem Bereich so gut wie keine Steigung aufweisen. Man ist dabei zwar immer in der freien Natur, aber gleichzeitig nie weit weg von der nächsten Straße oder Ortschaft. So kann man im Prinzip jederzeit eine Pause einlegen, oder sich, falls man genug vom Wandern hat, eine Bushaltestelle suchen. Wer weiterwandern will, kann sich immer entlang des Mains weiterbewegen. Irgendwann kommt man dann auch in die Nähe von Kulmbach. Diese Stadt ist vor allem für ihre Brauereien berühmt.

Fastenwandern ist ja schön und gut, aber eine zünftige Brotzeit mit einer Maß Bier gehört doch zu jeder Wanderung dazu. Warum also nicht in Kulmbach eine Rast einlegen, das dortige Biermuseum besuchen und dabei natürlich die Bierprobe nicht vergessen. Eine weitere Sehenswürdigkeit Kulmbachs thront schon von weitem sichtbar über der Stadt: Die Plassenburg. Sie ist immer noch eine der imposantesten Burganlagen, die man in Deutschland finden kann. Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1135. Sie beherbergt heute unter anderem das Deutsche Zinnfigurenmuseum, welches als das größte seiner Art weltweit gilt.

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