Heilfasten: Die Chance für die Hobbys

Das Heilfasten ist mit einer Zeit verbunden, in der man sich auf sein Leben, seine Interessen konzentrieren kann und soll. Nur dann ist es nämlich leicht, sich den Entbehrungen, dem Verzicht auf Essen und diesbezüglichem Genuss zu unterziehen, sich dem Kampf gegen den Appetit zu stellen. Auge in Auge mit dem inneren Schweinehund verbringt man seine Tage, stets bemüht, das Heilfasten nicht zu unterbrechen. Zu viel Freizeit ist für diese Phase nicht besonders dienlich. Man hat nur zu viel Zeit, über das Essen oder seine Gelüste nachzudenken. Auch außerhalb der sportlichen Betätigung, die in der Fastenkur unbedingt anzuraten ist, sollte man sich deshalb einen Plan zu Recht legen, nach dem man handelt, wenn unausgefüllte Zeit zu überbrücken ist.

Das Heilfasten ist also eine gute Gelegenheit, sich endlich einmal wieder seinen Hobbys zu widmen. Sie liegen oft aus Zeitmangel schon seit Jahren brach. Menschen, die einst gerne zu Pinsel und Farbe, zu Bleistift und Radiergummi gegriffen haben, um die schönsten Bilder zu malen oder zu zeichnen, dürfen sich nun explizit wieder mit dieser Leidenschaft beschäftigen. Im Eifer des Gefechts, in der neu entdeckten Freude am Tun wird sicher auch der Gedanke an das Essen schnell in den Hintergrund geraten. Natürlich muss man sich eine Kanne Tee oder eine Flasche Wasser parat stellen, um den Flüssigkeitshaushalt in Ordnung zu halten.

Ist die Zeit sinnvoll ausgefüllt, wird sich das aber auch noch auf andere Weise bemerkbar machen. Viele Menschen entdecken zufällig beim Heilfasten, welche Talente in ihnen schlummern. Es muss kein Profi sein, der seine Ölbilder für einige tausend Euro verkaufen kann. Dass es aber noch andere Lebensinhalte als die Arbeit und andere Pflichten gibt, haben viele Menschen vergessen.

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