Ernährung während einer Chemotherapie

Die Ernährung ist ein wichtiges Thema, was nicht allen Menschen bewusst ist. Manche leben gedankenlos in den Tag hinein und scheren sich nicht drum, was mit ihrem Körper geschieht. Wenn dann eine schwere Erkrankung auftritt, fällt es vielen wie Schuppen von den Augen. „Hätte ich mich doch nur gesünder ernährt!“ So oder ähnlich klingt es dann, egal, ob es nun eine Folgeerkrankung von Übergewicht, wie zum Beispiel Diabetes ist, oder ob es andere Erkrankungen sind, die das Leben schwer machen. Krebs kommt nun nicht zwangsläufig von falscher Ernährung, aber man bekommt ein Problem mit dem Essen, wenn man eine Chemotherapie machen muss.

Die Nebenwirkungen einer Chemo sind immer noch fatal, auch wenn sie bedeutend leichter zu ertragen ist, als noch vor wenigen Jahren. Waren früher tagelanges Erbrechen mit einer ausgeprägten Übelkeit zu bemerken, ist es heute bei Weitem nicht mehr so schlimm, wie damals. Sicher fühlt sich der Patient nicht unbedingt wohl; es sind schließlich starke Chemikalien, die dem Körper hier zugeführt werden. Appetitlosigkeit und fehlender Geschmack sind Begleiterscheinungen, die auch heute noch die Ernährung während der Therapie beeinflussen können. Wenn Kortison als zusätzliches Medikament eingenommen wird, dürfte sich die Gewichtsabnahme aber auch dann in Grenzen halten, wenn weniger gegessen wird. Dieses vom Medikament verursachte Gewicht verliert der Kranke erst dann, wenn das Kortison wieder abgesetzt wird.

Auch, wenn die Chemotherapie sicher keine leichte Zeit im Leben ist, sollte man es sich gönnen, etwas zu essen, wenn einem danach ist. Der Körper braucht nun alle Kraft, um aus der Krankheit einigermaßen gut herauskommen zu können.

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