Fastenwandern am Schwarzen Regen

Zum Fastenwandern findet jeder ein Ziel, der das auch wirklich möchte. Der Bayrische Wald bietet hier viele Fleckchen Erde, die sich als Reise- und Wanderziel lohnen. Der schwarze Regen, der zwischen den Orten Zwiesel, Regen und Teisnach, weiter nach Viechtach und dann in Richtung Regensburg verläuft, ist ein Naturschauspiel, das die Entbehrungen des Fastens vergessen macht. Manche nennen die Flusslandschaft das „kleine Kanada“, denn der Fluss schlängelt sich in vielen Teilen naturbelassen durch waldige Gegend. Hier gibt es Fischotter und viele andere Tiere in freier Wildbahn und auch die Welt der Pflanzen ist im Winter, wie auch im Sommer einfach nur atemberaubend. Dort, wo sich im Sommer der Frühtau glänzend in der Sonne spiegelt, sind im Winter zauberhafte Eiskristalle ein Blickfang.

Felsen, die das Wasser im Flussbett brechen, sind beim Fastenwandern ein besonderer Ruhepunkt. Oft kann man trockenen Fußes zu ihnen hinübersteigen. Das Wasser des Schwarzen Regen ist an vielen Stellen so seicht, dass man das Wasser fast zu Fuß überqueren kann. Nur eine schmale Rinne bietet Kajak- und Kanufahrern ein nicht zu schwieriges Vergnügen. Wer das Ufer beim Fastenwandern erkundet, wird manches unwegsame Stückchen Waldboden vorfinden, einfach weil hier die Menschen noch nicht allzu sehr in die Natur eingegriffen haben. Die urtümliche Schönheit des Bayrischen Waldes kommt hier sehr gut zur Geltung. Auch, wenn man die bayrische Gastlichkeit mit Schweinshaxn und Knödel beim Fastenwandern nicht ausnutzen kann, wird dieser Urlaub unvergessen bleiben. Lohnenswerte Ziele zur Besichtigung sind nicht nur die vielen Glasattraktionen, sondern auch die nahe Tschechische Republik, wo sich die Schönheit der Natur im Böhmerwald fortsetzt.

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