Das Fasten auch richtig abbrechen

Das Fasten an sich besteht nicht nur aus einer bestimmten Periode, in der man bewusst auf alle feste Nahrung verzichtet. Wer sich entschließt, eine Fastenkur zu beginnen, muss sich gründlich informieren, denn nur, wenn die Kur richtig begonnen und beendet wird, hat das Ganze auch wirklich einen Sinn. So, wie es ohne die einleitende Darmreinigung nicht funktioniert, muss auch das Fastenbrechen mit Bedacht durchgeführt werden.

Wie man sich zurichtet, wenn man nach dem Fasten einfach beschließt, wieder fette, mächtige Speisen zu sich zu nehmen, kann man sich eigentlich vorstellen. Bis zum Abend eines bestimmten Tages zu fasten und danach, am nächsten Morgen, wieder mit Rührei und Speck zu frühstücken, wird nicht nur schmerzhaft sein. Der Darm, der einige Tage nichts weiter zu tun hatte, als die Schlacken abzuführen, wird durch ein solches Vorgehen so sehr belastet, dass Bauchschmerzen bis hin zur Kolik nur das geringere Übel sein werden. Man tut sich keinen Gefallen, wenn man das Fasten nicht im Sinne seines Körpers abbricht, denn bis zum Kreislaufzusammenbruch ist hier jedes Risiko enthalten.

Als Faustregel für die Aufbauphase, die nach der Pause für den Verdauungstrakt erfolgen sollte, gilt, dass man die Zahl der durchgehaltenen Fastentage durch Drei teilen sollte. Auch nach kürzeren Fastenperioden ist eine Aufbauzeit von zwei bis drei Tagen unbedingt einzuhalten. In dieser Zeit sind kleine Mahlzeiten anzuraten, für die man sich richtig Ruhe nimmt. Gut zu kauen und bei erstem Sättigungsgefühl sofort das Essen einzustellen sind weitere Regeln, die man sich selbst zuliebe unbedingt einhalten muss. So verhindert man den Jo-Jo Effekt, der alle Entbehrungen vom Fasten zunichtemacht und vermeidet körperliche Beschwerden, die ein zu heftiges, unüberlegtes Fastenbrechen mit sich bringt.

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