Im Urlaub eine Fastenwoche erleben

Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen unkonventionellen Urlaub. Statt am Strand zu liegen und die Sonne heißer Länder zu genießen, nutzen sie den Urlaub, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Touristik-Branche hat sich bereits auf diese Trendwende eingestellt und bietet immer häufiger zahlreiche Reisen an, in denen man gleich das passende Gesundheitsprogramm mit buchen kann. Darunter zu finden ist natürlich auch die Fastenwoche, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wer schon immer einmal ein paar überflüssige Pfunde los werden wollte, wird dies bei der Fastenwoche im Urlaub sicher schnell schaffen.

Doch wie genau gestaltet sich ein solcher Urlaub und eignet er sich eigentlich wirklich für Jedermann? Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn man sich mit dem Thema Fasten auseinander setzt. Das Fasten an sich wird von vielen als sehr anstrengend angesehen. Der Grund liegt einfach in der völligen Umstellung des gewohnten Alltags. So muss in der Fastenwoche auf sämtliche Genussmittel verzichtet werden. Hierzu gehören insbesondere Koffein, Nikotin und Alkohol. Aber damit nicht genug, um in der Fastenwoche zu sich selbst zu finden, ist es ebenfalls ratsam, sein Handy zu Hause zu lassen und auf den Laptop zu verzichten. Diese Geräte verursachen im Endeffekt nur Stress und haben deshalb in der Fastenwoche nichts verloren.

Begonnen wird meist mit einer Darmreinigung. Erst wenn der Darm vollständig geleert ist, kann mit dem Fasten begonnen werden. Hierbei kommen häufig Einläufe und ähnliches zum Einsatz. Danach folgt das eigentliche Fasten, wobei man zwischen verschiedenen Fastenkuren unterscheiden kann. Zum Einen findet sich das klassische Heilfasten, auch bekannt als Fasten nach Buchinger. Hier wird auf sämtliche feste Nahrung verzichtet, wozu auch Suppen und ähnliches gehören. Lediglich Wasser und Tees sind erlaubt. Beim Saftfasten sind Obst- und Gemüsesäfte erlaubt. Des Weiteren gibt es die Mayr-Kur, bei der alte Semmeln gegessen und Milch getrunken werden dürfen.

Morgens startet das Programm in der Fastenwoche oft mit etwas Frühsport und Gymnastik. Zum Einen weckt dies die müden Lebensgeister auf, zum Anderen kommt so der eigene Kreislauf in Schwung. Danach geht es ans Frühstück, bestehend aus Tee oder Wasser. Beim Tee ist darauf zu achten, dass dieser aus biologischem Anbau stammt. Nicht selten kann man in der Fastenwoche auch das Fastenwandern in Anspruch nehmen. Dieses ist für viele besonders interessant, um die Natur und Landschaft am Urlaubsort kennen zu lernen. Der Nachmittag steht dann regelmäßig zur freien Verfügung. Hier bieten die Fastenhäuser aber wohltuende Massagen oder eine entschlackende Lymphdrainage an, die von fachkundigen Physiotherapeuten durchgeführt werden. So sorgt man gleich für noch mehr Entspannung.

Am Abend stehen den Gästen der Fastenwoche dann oftmals verschiedene Vorträge und Kurse zur Verfügung. So erfährt man in diesen viel Wissenswertes rund um die Ernährung und auch, wie man eine gesunde Ernährung im Alltag erhält. Wichtig sind vor allem die Zubereitungstipps, die man hier ebenfalls bekommt. Des Weiteren werden Kurse für Entspannungsübungen wie Yoga angeboten. Aus der Fastenwoche kann man auf diese Art und Weise sehr viele hilfreiche Tipps, Tricks und Infos mitnehmen, die dann zu Hause entsprechend umgesetzt werden können. Dadurch bietet die Fastenwoche nicht nur Erholung für ein paar Tage, sondern genauso kann diese zu Hause fortgeführt werden.

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