Fasten bei Vorerkrankungen

Wenn sich ein Mensch entschließt, zu fasten, dann wird er dies in vielen Fällen aus freien Stücken tun. Man verfolgt damit mehrere Ziele, muss dafür auch einiges tun. Nicht immer darf ein Mensch auf Nahrung verzichten, weil er zum Beispiel Vorerkrankungen hat, die es nicht zulassen, dass er sich einem völligen Verzicht auf Kalorien aussetzt. In anderen Fällen wiederum ist es Tatsache, dass man sein allgemeines Krankheitsbild durch das Fasten verbessern kann, weil man einfach den Körper entschlackt und ihn so wieder gesünder macht. In manchen Fällen kann sogar der Konsum von Medikamenten durch regelmäßige Fastenkuren eingedämmt werden. In jedem Fall sollte ein Mensch, ob gesund oder krank, einen Arzt aufsuchen, und diesen um Rat und Hilfe fragen. Beim Fasten nimmt man nur Tee und Wasser, in manchen besonderen Kuren auch Säfte und Brühen zu sich. Auf feste Nahrung wird komplett verzichtet.

Das Hungergefühl verschwindet schon nach wenigen Tagen, und so hat man die Chance, seinen Körper vollkommen zu entgiften. Ein Diabetiker kann dies zum Beispiel nicht immer machen, da er sonst andauernd im Unterzucker befindlich wäre. Leidet man an der Zuckerkrankheit, muss man sehr genau aufpassen, wie man sich ernährt, und seine Ernährung durch Insulingaben begleitet. Spezielle Seminare nach der Diagnose helfen, mit der Krankheit und den Begleiterscheinungen umzugehen, und Spritze und Broteinheiten als Teil des täglichen Lebens zu akzeptieren. Während der Diabetiker also weniger geeignet ist, das Fasten zu praktizieren, kommen zum Beispiel manche Rheuma Patienten mit deutlich weniger Medikamenten aus, und haben auch weniger Beschwerden, wenn sie sich ab und an im Fasten üben. Dadurch, dass während der so genannten Hungerkur die Gifte aus dem Körper geschwemmt werden, kann es geschehen, dass die Symptomatik der Rheuma Erkrankung so weit abnimmt, dass man mit weniger, oder phasenweise sogar ohne, Medikamente auskommen kann. Jeder, der Rheuma kennt, weiß, wie sehr man unter der Krankheit zu leiden hat, und wie sie das Leben manchmal vergällt. Auch Allergiker können mit dem Fasten manchmal eine Verbesserung ihres Krankheitsbildes erreichen. Neurodermitis, und auch Asthmaschübe können sich reduzieren, wenn man für eine gewisse Zeit komplett auf Nahrung verzichtet, und somit auch keine Allergene zu sich nimmt.

Ob eine dauerhafte Verbesserung durch regelmäßiges Fasten erzielt werden kann, ist von Fall zu Fall verschieden. Wichtig ist nur, dass man nicht aus einer spontanen Laune heraus fastet, und damit das Wohl der Gesundheit aufs Spiel setzt. Ein gründlicher Check beim Arzt ist unabdingbar, denn nur er kann wirklich eine fundierte Entscheidung treffen, ob man fasten sollte, oder lieber nicht.

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