Fastenkur statt Arztbesuch?

Die Symptome mancher Krankheiten lassen sich durch eine Fastenkur lindern. Hat man einmal die Erfahrung gemacht, wie sehr man zum Beispiel nach einem Gichtschub durch das Fasten sein körperliches Wohlbefinden zurückerlangen konnte, wird man gerne immer wieder einmal eine Fastenkur starten. Auch, wenn man genau weiß, wie man das Fasten einleiten muss, wie man es durchhält und wie es dann wieder gebrochen wird, sollte man nicht zu leichtfertig entscheiden. Manchmal ist es doch besser, einen Arzt aufzusuchen. Vor allem, wenn geplant ist, die Fastenkur einige Wochen durchzuhalten, ist ein Arztbesuch nicht zu vermieden. Hier sollte man auch während des Fastens genau auf seine Körpersignale achten und sich nicht verleiten lassen, etwas auf die leichte Schulter zu nehmen. Der Arzt weiß am besten, was gut ist, und was nicht. Treten Kreislaufbeschwerden auf, ist es besser, ärztliche Hilfe zu holen, als darauf zu hoffen, dass die Anzeichen wieder vergehen.

Wer noch nie gefastet hat, muss vor Beginn seiner Fastenkur nicht nur eine genaue Anleitung für diese erhalten. Hier ist es am wichtigsten, alle Blutwerte genau untersuchen zu lassen. Hat der Arzt Bedenken, muss man die Finger von der Kur lassen. Es reicht ja manchmal auch, seine Ernährung umzustellen, beziehungsweise eine gewisse Diät einzuhalten. Eine Nulldiät hat übrigens mit dem gesunden Fasten nichts zu tun. Aber das wird der Arzt erklären, wenn man zum klärenden Gespräch bei diesem im Behandlungszimmer sitzt. Auch wenn das Fasten sehr gesund für den Körper ist, gibt es dennoch vieles zu beachten. Leichtfertigkeit rächt sich. Deshalb niemals eine Fastenkur beginnen, ohne den Arztbesuch gleich fest mit einzuplanen.

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