Ernährung in der Schule

Für Schulkinder ist die Ernährung sehr wichtig. Auf der einen Seite sollen sie essen, um leistungsfähig zu sein, auf der anderen Seite dürfen nicht schon in den unteren Jahrgangsstufen die ersten Gewichtsprobleme auftauchen. Den Mittelweg zwischen dem Geschmack der Kinder und der Vernunft zu finden, ist nicht immer leicht. Die Lehrer helfen, und auch der Elternbeirat ist nicht immer untätig. Oftmals werden Themen aus dem Bereich Ernährung nicht nur im Unterricht angeschnitten. Auch auf Vorträgen, die der Elternbeirat organisiert, kann man sich hier informieren. Sonderaktionen, wie das Anbieten einer gesunden Pause funktionieren leider nur sporadisch, da kaum jemand das Geld und die Zeit hat, dies dauerhaft anzubieten. Hier bekommen die Kinder dann Beispiele, wie man sich mit Rohkost, Müsli, Vollkornbrot und anderen gesunden Dingen lecker und gesund ernähren kann.

Leider sind in vielen Familien Gewohnheiten verankert, die den Kindern absolut nicht gut tun. Statt einer dicken Käsestulle, Wurstbroten oder gar Süßigkeiten könnte man auch Obst und Joghurt mitgeben. Dies ist etwas aufwendiger, wäre aber die deutlich bessere Ernährung für die Schulzeit. Vor allem Schlüsselkinder sind in der misslichen Lage, dass niemand für sie ein Mittagessen kocht. Abends greifen die müden und ausgelaugten Eltern dann auf Fertigprodukte oder Fast Food zurück. So kann man ein Kind schon in den frühesten Jahren seines Lebens in das Übergewicht treiben. Mit der fadenscheinigen Ausrede, dass das Kind nichts anderes mag, erklären die Eltern dann die Lage. Sie sollten aber bedenken, dass die Ernährung in der Kindheit und in der Jugend oftmals das ganze Leben bestimmt. Wer will schon, dass sein Kind ein ganzes Leben Probleme mit der Figur und somit auch mit der Gesundheit hat?

Die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.