Fastenwandern mit Tagebuch

Beim Fastenwandern ein Tagebuch zu führen, hat mehrere Vorteile. Man hat nicht nur für spätere, ähnliche Unternehmungen einen Anhaltspunkt, wie effektiv man war. Kilo um Kilo wird notiert, ob zu- oder abgenommen. Allerdings macht man etwas falsch, wenn man nach einigen Tagen Fastenwandern eine Gewichtszunahme verbuchen muss. Eine Tabelle ist hier aber ebenso geeignet. Natürlich hat man mehr davon, wenn man im Tagebuch zum Fastenwandern auch die Touren, die man gewandert ist, ein wenig schildert. Wie das Wetter war, wohin die Wanderung führte, wie viel man wovon getrunken hat und wie viele Kilometer man pro Tag gelaufen ist, ist bestimmt auch später einmal interessant. Und wenn man sich nur ab und zu mit diesem Buch zur Raison bringt, wenn der Appetit einmal wieder Überhand nimmt: Sinn steckt hier bestimmt dahinter.

Für den Arzt, der vor und nach dem Fastenwandern die Untersuchung übernimmt, ist es sicher interessant, wie sich die deutlich besseren Blutwerte erklären lassen. Er wird lobend bemerken, dass das Cholesterin, also das Blutfett sich deutlich reduziert hat und ansonsten auch alles viel besser ist, als vorher. Je nachdem, wie viele Kilos man unterwegs verloren hat, ist dies ein großer Schritt, weg von Herzinfarkt, Diabetes und anderen Erkrankungen. Dem Sprichwort folgen und Bäume ausreißen wird man auch nach dem Fastenwandern nicht können. Berichtet das Tagebuch aber von Selbstbeherrschung, Bewegung und herrlicher Natur, so wird auch darin stehen, dass man sich von Tag zu Tag besser fühlt und sich kaum beherrschen kann, was den Unternehmungsgeist betrifft. Fastenwandern lohnt sich. Immer und zu jeder Jahreszeit.

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